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Geschmacksverstärker meiden

Selbstachtung heißt für mich, Gifte meiden


Wie bereits erwähnt, habe ich mir lange Gedanken gemacht, warum die Menschen immer dicker und weniger vital werden. Heute habe ich eine TV-Sendung mit einem 317 kg schweren Deutschen gesehen, der sich einer Magenband-OP unterzog und so 70 kg abnehmen konnte. Über 300 kg Körpergewicht! Wie ist das zu schaffen?

Wenn giftige Süßstoffe, Aromastoffe und Geschmacksverstärker die den Appetit anregen, eine Zulassung als Lebensmittelzusatz bekommen, muss man kein Biofreak sein um sich ein wenig mehr Gedanken über seine Nahrung zu machen. Denn Lebensmittel sollten dem Leben dienen.

In der Entwicklung von Pflanzenschutzmitteln nutzte man früher zur Kennzeichnung der Gifte E Nummern. Also E wie Entwicklungsnummer. E605 stand für Parathion, ein Insektizid und Akarizid, ein giftiges Pflanzenschutzmittel das inzwischen in der EU verboten ist. Diese Giftnummer hat also nichts mit den heutigen in der EU gebräuchlichen E-Nummern, für zugelassene Lebensmittelzusätze zu tun.

Geschmacksverstärker E620 - E635

Wie gesagt, die Lebensmittelzusatzkennzeichnung hat nichts mit dieser Entwicklungsnummer für Insektizide zu tun. Amüsant ist aber die Nähe der Nummern zueinander. Ein Schelm wer dabei böses denkt.

Glutamat und seine Salze sind Neurotransmitter. Also Moleküle die Zellwände durchdringen können und etwas mit der Nervenreizleitung zu tun haben. Neurotransmitter sind also Nervenbotenstoffe. Unser ganzes Gehirn ist eine Ansammlung von Nervenzellen. Geschmacksverstärker wirken also wie eine Droge direkt auf mein Gehirn. Neben Gesundheitsschäden geht mir so auch das natürlich Geschmacksempfinden verloren.

Wenn man sich oberflächlich mit dem Thema Geschmacksverstärker beschäftigt, Geschmacksverstärker sind Neurotransmitter, sie erzeugen Hunger und schädigen Gehirn und Hirnanhangdrüse. findet man dass sie als Lebensmittelzusätze zugelassen sind und dass es gelegentlich zu einem China-Restaurantsyndrom kommen könne. Scheinbar kochen Chinesen gerne mit Glutamat. Es wird von kribbeln, Hitzewallungen und Kopfschmerzen berichtet.

Sieht man jedoch etwas genauer hin, stellt man fest, dass Geschmacksverstärker wie Drogen auf das Gehirn wirken. Nicht in der Form, dass man bunte Farben sieht oder übermäßig cool wird. Geschmacksverstärker können ein Appetit- und somit ein Hungergefühl erzeugen, bzw. setzen das Sättigungsgefühl ausser Kraft. Also ich kenne das, wenn ich nur ein paar Chips essen möchte und dann doch die ganze Tüte leer esse. Man könnte das auch Fresswahn nennen. Ich dachte mir schon oft, Chips sind für mich wie eine Droge, es steuert mich fern. Von dem "ich muss nachts den Kühlschrank plündern" mal ganz abgesehen.

Viele Studien belegen, dass durch Geschmacksverstärker Nerven und das Gehirn, sowie der Hypothalamus geschädigt werden. Der Hypothalamus ist jener Teil des Gehirns, in dem unsere Triebe und Gelüste entstehen, er regelt unter anderem unsere Nahrungs- und Wasseraufnahme, die Körpertemperatur, das Sexualverhalten und den Schlafrhythmus. Der helle Wahnsinn! Und alle rätseln wieso Alzheimer und Parkinson zunehmen. Schon im Studium lernt jeder Neurologe, dass Glutamat ein „Exzitotoxin“ ist, was nichts anderes heißt, als dass es Nervenzellen schädigt.
Warum hat Glutamat dann eine Zulassung als Lebensmittelzusatz?


Wo sind Geschmacksverstärker zu finden?

Geschmacksverstärker finden sich von Kantinenessen über Fertiggerichte genauso wie in Tütensuppen oder Majonaisesalaten. Scheinbar kochen Chinesen und Asiaten sehr gerne mit Glutamat, also auch in China-Restaurants. Das schlimme ist, dass je nach Einsatzzweck Geschmacksverstärker nicht gekennzeichnet werden müssen und in Bioprodukten als Hefeextrakt getarnt auftreten können und das, obwohl noch ganz groß "Ohne Glutamat" aufgedruckt ist.

Hierzu ein Beispiel:
Ich habe mich sehr gefreut, als die Lidl-Hausmarke Kania, Brühe und Salat-Dressings mit dem fetten Aufdruck "Ohne Zusatzstoff Mononatrium Glutamat" im Frühjahr einführte. Der aufmerksame Leser weiss aber, dass es noch mehr "Zusatzstoffe" als nur Mononatrium Glutamat gibt und schlußfolgert richtig, dann ist eben ein anderer Geschmacksverstärker enthalten. Und tatsächlich, es ist Hefeextrakt sowie Aroma in den Inhaltsliste zu finden. Also die Tarnbezeichnung für Geschmacksverstärker.
Wenn man sich die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln ansieht, wird man schnell zu dem Ergebniss kommen, dass es fast keine Fertiggerichte, Suppen oder Würzen ohne Geschmacksverstärker zu kaufen gibt. Und was noch schlimmer ist, ich habe bisher nur einen einzigen Bioanbieter gefunden, der auch keine getarnten Geschmacksverstärker auf der Inhaltsliste hat.

Da mir meine Gesundheit wichtig ist und ich zu einem natürlichen Geschmacksempfinden sowie einem natürlichen Durst- und Sättigungsgefühl kommen möchte und dies auch behalten möchte, verzichte ich gerne auf Geschmacksverstärker. Deshalb meide ich Würzmischungen und Fertiggerichte und Fastfood.


foodwatch-Ernährungsberaterin Katrin Glang meint:

Übrigens: Hersteller können Glutamat auf der Zutatenliste auch als "Hefeextrakt", "Würze“, "Speisewürze“, "Sojawürze“, "gekörnte Brühe“ oder "Aroma“ tarnen. Wer auf eine geschmacksverstärkende Wirkung in seinem Essen verzichten möchte, sollte nach Produkten ohne die genannten Zutaten Ausschau halten. Brühe lässt sich zudem ganz einfach selbst herstellen, hier ein Rezept:

Rezept für Brühe

2 Esslöffel Olivenöl
1200 Gramm Gemüse (Petersilienwurzel, Lauch, Karotten, Zwiebel)
1 Teelöffel Salz
3 Liter Wasser
1 Bund Petersilie
Salz, Muskat und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung: Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, geputztes Gemüse darin andünsten. Wasser, Salz sowie Petersilie dazugeben und cirka 60 Minuten köcheln lassen. Die fertige Brühe mit den Gewürzen abschmecken und abseihen. Überschuss portionsweise einfrieren. Zitat Ende.




Geschmacksverstärker finden sich meist in:

  • Würzen
  • Suppen, Soßen
  • Fertiggerichten
  • Fleischprodukten
  • Gemüseerzeugnissen
  • Knabberartikeln


Ich lege inzwischen Wert auf frisch gekochte Speisen und verwende Gewürze statt Würze. Fertiggerichte und Fastfood meide ich nach Möglichkeit. Ich achte besonders auf die versteckten und meiner Meinung nach täuschenden Angaben auf Lebensmitteln. Interessant dazu ist auch der §11 des Lebensmittelgesetzbuches in dem es heißt, dass zur Täuschung geeignete Bezeichnungen verboten sind.

In der Europäischen Union zugelassene Geschmacksverstärker (E 620 - E 635):

  • Glutaminsäure (E 620)
  • Mononatriumglutamat (E 621)
  • Monokaliumglutamat (E 622)
  • Calciumdiglutamat (E 623)
  • Monoammoniumglutamat (E 624)
  • Magnesiumdiglutamat (E 625)
  • Guanylsäure E (626)
  • Dinatriumguanylat (E 627)
  • Dikalimguanylat (E 628)
  • Calciumguanylat (E 629)
  • Inosinsäure (E 630)
  • Dinatriuminosinat (E 631)
  • Dikaliuminosinat (E 632)
  • Calciuminosinat (E 633)
  • Calcium-5'-ribonucleotid (E 634)
  • Dinatrium-5'-ribonucleotid (E 635)


Die Trink Dich schlank Methode ist nicht gegen etwas, sondern für Vitalität und Gesundheit. Deshalb möchte ich hier nur ein paar Argumente aufzeigen, warum ich zum Beispiel Süßstoffe und Geschmacksversärker meide. Wer sich dieses Thema tiefer antun möchte, kann dazu Google oder Fachliteratur nutzen.

Auch hier stellt sich die Frage: wer hat einen Nutzen von Geschmacksverstärkern?
Ich jedenfalls nicht, deshalb meide ich alle Geschmacksverstärker.


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